“…womit der Anspruch, … in die führende Riege europäischer Americana-Festivals aufzusteigen, eindrucksvoll untermauert wurde”

“Das Klassenziel ist erreicht: Die vierte Auflage des Static Roots Festivals war nun restlos ausverkauft; womit der Anspruch, als hierzulande einzige Veranstaltung ihrer Art in die führende Riege europäischer Americana-Festivals aufzusteigen, eindrucksvoll untermauert wurde. Es ist nun allerdings auch so, dass dann so ziemlich alle Fans, die sich in unseren Breiten für diese Art von Musik interessieren, auch anwesend waren – was die Frage aufwirft, inwieweit das Ganze in der Zukunft noch ausbaufähig sein könnte. Dieses könnte aber gegebenenfalls dennoch gelingen, denn das Static Roots ist sicherlich eine der internationalsten Veranstaltungen dieser Art. Das wurde zum Beispiel auch daran deutlich, dass die US-Amerikaner an diesen zwei Tagen deutlich in der Unterzahl waren. Die anderen Musiker kamen aus England, Irland, Schottland, Spanien, Kanada, Holland und Schweden. Wie dieser Umstand schon vermuten lässt, geriet das Programm dafür, dass es ja thematisch um klassische US-Musiktraditionen gehen sollte, erstaunlich eklektisch.”

“Als Fazit ließe sich sagen, dass auf rein musikalischer Ebene auf diesem Festival so ziemlich jede Schattierung der klassischen Americana-Musik abgedeckt wurde und somit kaum ein Wunsch, den man für eine solche Veranstaltung gehabt haben mochte, offengeblieben sein dürfte. Vom Ambiente her überzeugte das Static Roots ein ums andere Mal durch die familiäre Atmosphäre, die perfekte Organisation, den reibungslosen Ablauf und die betont relaxte und friedfertige Stimmung. Sehr viel besser hätte das alles nicht gemacht werden können…”